Eher zufälllig fiel mir heute das Debutalbum von "Britain's got talent"-Susan Boyle in die Hände. Eigentlich dachte ich, dass es das schon längst gibt, weil normalerweise lassen Veröffentlichungen von Castingteilnehmern ja nie lange auf sich warten, aber in der Tat ist die CD erst vor drei Tagen erschienen! Nunja, kurz gesagt, nette Musik zum Arbeiten, aber sonst nicht weiter berauschend. Die Titel sind weitesgehend Coverversionen von u.a. Madonna, Rolling Stones und The Monkeys (Daydream Believer), und natürlich darf auch "I dreamed a dream" nicht fehlen. Als einzige Neukomposition gibt es "Who I was born to be", das zu Anfang verdächtig nach "The Power of Love" klingt, und natürlich eine Ballade ist. Das sämtliche weitere Titel ver-ballad-isiert wurden ist zu erwarten, weil das ist glaube ich das, was Susan Boyle am besten kann. Und es klingt auch gar nicht schlecht; nur ab und zu scheint es so, als würde sie etwas out of tune singen. Von der Titelauswahl ist einzig "Silent Night" überflüssig, weil damit das Album unweigerlich einer Jahreszeit zugeordnet werden würde, und "You'll see" hätten sie sich auch sparen können, weil das in etwa so klingt wie Madonna nach einer durchzechten Nacht. Am besten gefallen mir "Wild Horses" (natürlich von den Rolling Stones -vielleicht liegt es daran) und "Proud", aber im großen und ganzen ist das Album auf Grund der Balladenüberzahl ein bisschen unkreativ und langweilig.
(aber wie gesagt, gute Musik zum Arbeiten… & das werde ich jetzt auch wieder tun :P)
(aber wie gesagt, gute Musik zum Arbeiten… & das werde ich jetzt auch wieder tun :P)
Mood:
working
workingMusic: Kopierer, Tastatur, Chinesisch
TALK!
hungry
amused
accomplished
sleepy